Sie ist zurück! Bernhard Aichners Totenfrau. Und mit “Blum” (wie sie kurz und bündig heißt) sollte man sich nicht anlegen. Man sollte sie nicht unterschätzen und es erscheint, dass sie immer wieder unterschätz wird.
Jetzt lebt sie – fern ab von Innsbruck – unentdeckt und inkognito als Skipperin in Kroatien. Ihr altes Leben hat sie hinter sich gelassen. Aber die Gefahr, dass es sie einholt, ist stetig da. Nur Reza, ihr ehemaliger Angestellter, Vertrauter und höchst loyaler Freund lebt dieses Leben mit ihr gemeinsam.
Bernhard Aichner startet (für seine Verhältnisse fast) langsam. Doch schon bald gibt es den ersten Toten und es scheint eine Entführung gegeben zu haben. Gibt es einen Zusammenhang? Blum muss handeln und es scheint, dass einige Informationen zurückhalten werden. Ausgerechnet von der Klientel an Menschen, die schon zuvor zu oft auf Blums Wegen standen: Reiche Männer, die keine Rücksicht auf andere Menschen nehmen – für die Ausbeutung zum natürlichen Lauf des Lebens gehört.
Aber nicht mit Blum. Und damit beginnt eine Kette von Ereignissen, wie wir sie in Aichners Thrillern lieben: Abstrus, chaotisch, unvorhersehbar und Grenzen überschreitend.
Was wird passieren? Es wird eskalieren, das ist klar.