Es ist einfach gegen etwas zu sein, denn man muss dies (fast) nicht rechtfertigen. „Ich mag das nicht“, „Kommt für mich nicht in Frage“ oder „Ich bin grundsätzlich dagegen” beenden schnell alle Diskussionen, ja, lassen sie einfach nicht zu. Wie schwer ist es dann öffentlich für etwas zu sein, was vom Grundsatz immer in die Diskussion geht, denn es geht im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod. Es geht darum, wie wir weiter in Frieden leben können und Krieg vermeiden. Wir, der wir in der – mit Abstand – längsten Friedensphase Europas leben und uns die umfänglichen Konsequenzen von Krieg, Terror, Vernichtung, Zerstörung, höchste Verluste materieller und menschlicher Art und absolute Unfreiheit nicht mehr vorstellen können.
Aber nach über 80 Jahren Frieden und großem Wohlstand, gibt es wieder eine spürbare Kriegsgefahr. Verteidigen wir uns? Wer verteidigt uns? Es ist mutig dann zu sagen: Ich bin für eine Armee und ich werde dort auch dienen.
David Mateis Anliegen klingt ehrlich. Er wirkt authentisch und er ist engagiert. Engagiert für unser Land. Daher sollten wir ihm zuhören, egal welche eigenen Auffassungen wir erst einmal haben. Wer bereit ist unser aller Freiheit zu verteidigen, hat unser aller Aufmerksamkeit verdient.
Ein absolut aktuelles Buch. Ein Buch mit Haltung, was zu Diskussion und zum Zuhören auffordert. Gerade daher tut es der Diskussion so gut.