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Autor: Textopfer

Biographie Kanakenkind | Luigi Toscano

Kanakenkind | Luigi Toscano

Textopfer, April 5, 2026April 5, 2026

Es liegt in der Natur der Sache, in der Professionalität eines guten Fotografen, sehr genau, scharf und klar zu fokussieren. Und dies gilt nicht nur für die bloße Optik. Nein, es gilt für den Blick auf den Menschen, der mehr als den physikalischen Gesetzen unterliegt. Das wird so deutlich, wenn wir die Zeilen im Werk Luigi Toscanos lesen. Fotografieren ist das intime Kennenlernen von Menschen. Es ist das Erfahren von und über Menschen, ist der Austausch, ist das tiefe Verstehen von Schicksalen und so viel mehr. Aber wer ist dieser Mensch, der es schaffte und immer wieder schafft, so tief verletzte Menschen, wie die Überlebenden des Holocaust, vor seine Kamera zu bekommen. Was bringt er mit? Was verbindet sie eventuell, so, dass er ihr Vertrauen gewinnen kann? Eine seiner Antworten (neben anderen) liegt in der Frage: Wo komme ich her, wo will ich hin?

Und „Kanakenkind“ bietet uns eindrucksvolle, aufwühlende, manchmal schwer zu ertragende, aber ehrlich klingende und authentische Antworten dazu, wo Toscano herkommt. Ein Buch, das nach seiner Beendigung im Kopf, im Verstand bleibt – weiter wirkt. Denn es sagt nicht nur etwas über die Vergangenheit, sondern seine Wahrheiten; über Ausgrenzung, Intoleranz, offenen und versteckten Rassismus und Antisemitismus. All diese Dinge sind 2026 in der deutlichen Gesellschaft im Wachsen begriffen. Sie sind scheinbar in Gestalt der Wahlerfolge von rechten Gesinnungen gesellschaftsfähiger geworden. Darüber und dazu hat die außergewöhnliche Persönlichkeit des Fotografen Luigi Toscano uns nun einen tiefgreifenden Beitrag geschenkt.

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Krimi/Thriller The Mailman – er liefert. Immer. | Andrew Welsh- Huggins

The Mailman – er liefert. Immer. | Andrew Welsh- Huggins

Textopfer, April 3, 2026April 3, 2026

Eins ist dir garantiert, wenn du dieses Buch gelesen hast: Du wirst deinen Postboten, du wirst jeden Lieferanten eines Paketdienstes mit vollkommen neuen Augen sehen. Die Welt ist nicht mehr wie zuvor. Rechne mit Fähigkeiten, die du ihm oder ihr zuvor niemals zugetraut hättest. „The Mailman“ ist ein Buch über die sonst so unauffälligen Dienstleister in unserer Welt, die wir mehr als Statisten in unserem Leben wahrnehmen. Aber wer weiß schon, was hinter diesem Statisten steckt?

Andrew Welsh Huggins hat einen Thriller geschrieben, der ab seinem Auftakt, immer schnell bleibt und uns wenig Zeit gibt, die Situationen zu reflektieren. Wir werden – wie seine Protagonisten Rachel und Glenn – gejagt und schaffen es nicht umsichtig die Welt zu überblicken.

Ich liebe solche Thriller, die wie ein Sprung in den kalten Pool sind, die dir keine Zeit geben irgendetwas zu überlegen. Die mit ihrem Rhythmus – fast unbemerkt – die Geschwindigkeit des Lesens erhöhen und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf unsere Umgebung fast vollkommen ausschalten. Dann ist es wirklich ein Thriller, der seinen Namen verdient. Und von diesen erscheinen nicht viele in Deutschland. Durch das erschlagene Überangebot mit zeitweise unterirdischem Niveau, ist der Begriff leider viel zu oft zur Mittelmäßigkeit verkommen. Da gilt es die Werke herauszusuchen, die wirklich faszinieren, den Thrill wirklich spüren lassen, denn zu oft erleben wir die immer wiederkehrende „Masche“. Das ist hier anders. Es brilliert das Unerwartete, ohne zu obskur zu werden.

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Politik Wenn der rechte Rand regiert | Sally Lisa Starken

Wenn der rechte Rand regiert | Sally Lisa Starken

Textopfer, März 31, 2026März 31, 2026

Sally Lisa Starkens Werk „Wenn der rechte Rand regiert“ mag uns in der Aussage des gewählten Titels erst einmal erschrecken, doch der Inhalt des Buches macht Mut. Mut, dass es viele Menschen gibt, die sich aktiv für den Erhalt und die Verteidigung unserer westlichen Demokratien einbringen. Eindrucksvoll sind schon ihre analytischen Worte im Eingangsbereich des umsichtigen Buchs: „Es beginnt nicht mit dem Bruch der Verfassung, sondern mit der Erosion von Vertrauen.“ Genau darum geht es. Wieso verlieren so viele das Vertrauen in die Demokratie und glauben, die Lösung der alltäglichen Probleme unserer Gesellschaft in den Parolen des rechten Rands zu finden? Nur weil diese Antworten Null Intellektualität und Hirn benötigen?

Starken ist zu drei Playern gefahren, die den rechten Rand zu ihren Regierungen gewählt haben, um zu schauen, wie geht es den Menschen dort – wie lebt es sich im aufbauenden Neofaschismus und im gleichzeitigen Abbau der Demokratie. Und über allem schwebt die Frage: Was würde dies aus unserem Land machen, wenn z.B. die AfD die Regierung stellen würde? Kann man mögliche Analogien erkennen?

Dazu ging es für Starken in die trumpschen USA, in Melonis Italien und in das von der PiS-Partei jahrelang geprägte Polen. Was haben diese Länder gemein? Die rechten Parteien wurden gesellschaftsfähig und stellen (oder stellten) die Regierung. Wie kam es dazu? Wieso wählt eine Bevölkerung rechts konservative, ja faschistische Parteien an die Macht. Welche Beweggründe, welche Ängste stecken dahinter. Und was wird aus solchen Ländern?

Eine bewegende Expedition, die wir hier begleiten dürfen.

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Geschichte 1776 – Der Sommer der Revolution | erschienen bei C.H. Beck

1776 – Der Sommer der Revolution | erschienen bei C.H. Beck

Textopfer, März 28, 2026März 28, 2026

Von 1776 bis 2026 – es ist in diesem Sommer nunmehr 250 Jahre her, seit dem die  amerikanischen Kolonien ihre Unabhängigkeitserklärung verabschiedeten. Ein Meilenstein in der Demokratiegeschichte der Moderne. 1776 war ein Schicksalsjahr für den Verlauf der Weltgeschichte und doch werden wir in diesem Sommer mit gemischten Gefühlen auf die Feierlichkeiten in den USA schauen. In unserer Zeit über die amerikanische Revolution, über die großen Ziele der Unabhängigkeit zu lesen und zu schreiben verbindet sich mit gemischten Gefühlen. Fehlt uns zurzeit nicht die Lust dazu, diesen großen historischen Sieg der Demokratie, der guten „Sache“ und die Bedeutung dessen auch für die Entwicklung hin zu unserer Demokratie irgendwie zu huldigen, wenn wir gleichzeitig täglich erleben, wie diese Demokratie abgebaut und ausgehöhlt wird? Wenn diese Demokratie durch einen Mann und seinem Haufen ad absurdum und pervertiert wird? 

Es gibt aber viele „Genau-Deshalb-Gründe“. Z.B. um zu sehen, was aus Idealen werden kann, wenn man sie nicht pflegt und ausbaut. Um zu sehen, was passiert, wenn man Demokratie nicht weiterentwickelt. Vielleicht auch um zu sehen, wie sie untergeht oder sich erholen kann. Wichtig ist aber immer zu sehen, wie sie geschaffen wurde, wie viele Menschen sich aufmachen mussten. Und vor allem dürfen wir nicht die Lust an der Demokratie verlieren! Und genau diesen Geist versprüht das fabelhafte Werk „1776 – Der Sommer der Revolution“ von Pulitzerpreisträger Joseph J. Ellis. Aufbruch und Rebellion gegen Tyrannen und Könige, die Bereitschaft für seine Werte, seine Freiheit zu kämpfen, auch wenn man gegen die mächtigste Armee der Welt kämpft. Und das Gefühl, dass man – historisch betrachtet – in einem solchen Kampf in sehr guter Gesellschaft ist.

Das gibt wieder Hoffnung.

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Geschichte Genau so fängt es an | Eva Umlauf

Genau so fängt es an | Eva Umlauf

Textopfer, März 22, 2026März 22, 2026

Eva Umlauf hat mit 82 Jahren das dringende Gefühl weiterschreiben zu müssen. Sie, die jüngste Überlebende des KZ Auschwitz, die einfach das riesige Glück hatte, dass die Gaskammern schon zerstört waren als sie in Auschwitz ankam, mahnt uns: 

Es ist 2026 und die Angst ist wieder da! 

Denn es schreien in unserem Land viele wieder: Die Juden sind es schuld! Die Narrative sind die gleichen der ewig gestrigen, nur ins modernere Vokabular gesetzt. Auffallend ist jedoch, dass die Wut, die Aggression und somit die Gefahr von „rechts und links“ droht – ein deutliches Annähern der Extreme. Wo ist der Aufschrei der bürgerlichen Mitte?

“Genau so fängt es an” ist (wie der Untertitel es ankündigt) ein Apell – ein Weckruf an alle Demokraten in der Bundesrepublik, die vielleicht noch nicht merken, dass sich deutlich etwas geändert hat im Land. Und dies kommt nicht von irgendjemandem, sondern von einer Frau, deren ganzes Leben, Denken und Handeln vom Schrecken des Holocaust geprägt war und ist. Umso eindringlicher, authentischer und lauter klingen ihre Zeilen. Das ist wichtig und tut gut, denn wir, die wir alles dafür tun sollten unser Land nicht in die Extreme abdriften zu lassen, haben eine starke, ehrliche Stimme in dieser älteren Frau.

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Geschichte Messalina – Intrigen, Macht und Orgien im antiken Rom | Honor Cargill-Martin

Messalina – Intrigen, Macht und Orgien im antiken Rom | Honor Cargill-Martin

Textopfer, März 22, 2026März 22, 2026

Messalina ist wohl das historische Synonym für weibliche sexuelle, unkontrollierbare, exzessive und unstillbare Lust. Messalina ist die Top für Begriffe wie Untreue, Nymphoman – für die personifizierte moralische Verdorbenheit, gepaart mit der Dekadenz der römischen Cäsarendynastien. Sie ist einmalig. Aber die Frage bleibt beim heutigen Blick auf die Quellen, was können wir wirklich sagen? Was können wir vermuten? Es ist dann schon mehr als spannend, wenn eine junge Autorin, wie Honor Cargill-Martin, dieses, von männlichen Geschichtsschreibern geprägte Bild hinterfragt – fragt: Konnte das überhaupt sein? Oder erfahren wir hier eigentlich etwas über den römischen Blick auf Frauen? War Messalinas Fall aus der Höhe als Frau des Kaisers zum Todesurteil eigentlich nicht eine politische Intrige? Und sind nicht zumindest die exzessiven Sexgeschichten so absolut übertrieben? Sollten sie nicht eventuell spektakulär, aber vor allem rufvernichtend sein. Die Nymphomanin neben dem naiven, viel älteren Kaiser klingt mehr wie ein Trivialroman aus der Schmuddelecke der Geschichte und doch hat man die Geschichte lange so stehen lassen und wenig hinterfragt.

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Geschichte Die letzten Tage der Diktatur | Svenja Falk

Die letzten Tage der Diktatur | Svenja Falk

Textopfer, März 17, 2026März 17, 2026

Endlich – ja endlich ein aktuelles Buch, das sich mit diesen letzten Tagen der NS-Diktatur beschäftigt. Die wenigen, skurril anmutenden Tage des von Hitler in seinem politischen Testament zum Reichspräsidenten erhobenen Karl Dönitz und seiner “Regierung“, sind leider den meisten Werken über den Niedergang des selbsternannten „1000- jährigen Reichs“ nur einige Sätze wert. Was und wen regierte diese Gruppe von Flensburg aus eigentlich? Ein Thema, das oft vernachlässigt wird, weil es irgendwie nicht so offensichtlich den Schrecken den Schrecken in sich trägt und sich wie ein Staat als lebender Toter darbietet. Und doch ist es viel mehr. Die Ansammlung einer unendlichen Zahl von Versuchen die Deutungshoheit über das NS-Regime zu erlangen, vieles und viele reinzuwaschen, Fluchtmöglichkeiten zu geben, Menschen verschwinden zu lassen, ja sogar immer noch „Recht“ im Namen des Deutschen Volkes zu sprechen und vieles mehr. Vieles mutet seltsam an, viel Blindheit existiert immer noch. Aber auch viel Angst, da man weiß, dass die Zeit naht, in der man nun endgültig für seine Verbrechen einstehen muss.  

Autorin Svenja Falk geht logisch, sachlich und chronologisch vor und hilft uns damit, einen sehr guten Überblick in diesen chaotischen letzten Kriegstagen zu behalten. All dies wirkt noch einmal wie ein Schmelztiegel des Nationalsozialismus, wenn in dem kleinen Flensburg mit ca. 70000 Einwohnern, die letzten Nazigrößen der oberen und mittleren Ebene, vereint mit tausenden, hilflos durch das Reich verschickten und verhungernden KZ-Häftlingen, mit fast 170.000 von Wehrmachtssoldaten, Spionen und vielen mehr zusammengepfercht irgendwie leben. Ein wichtiges und spanendes Buch, das so manche Facette dieser kleinen historischen Episode zeigt, die man zuvor noch nicht vermutet hat.

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Roman Gelb, auch ein schöner Gedanke | Nefeli Kavouras

Gelb, auch ein schöner Gedanke | Nefeli Kavouras

Textopfer, März 14, 2026März 14, 2026

Mit der letzten Seite dieses Buches habe ich wohl eines der eindrucksvollsten Werke, die ich in diesem Jahr bisher gelesen, abgeschlossen. Ein Buch, das nach seiner letzten Zeile lange nachhallt. Ein Buch, das man verdauen muss, nicht wegen Schrecklichkeiten, sondern wegen der Tiefe seiner Worte und Personen, seiner Atmosphäre, der angesprochenen Emotionen und deren Intensität und Authentizität. Zwischenzeitlich war es immer wichtig, einmal tief Luft zu holen, um seine eigene Lebendigkeit zu spüren. 

„Gelb, auch ein schöner Gedanke“ ist ein kleines literarisches Meisterwerk. Nefeli Kavouras´ assoziativer Schreibstil, der so sehr auf den Punkt bringt, wie z.B. ihre Protagonistin Ruth vom langen Sterbeprozess ihres Mannes – von den kleinen und großen Situationen – übernommen ist, macht fast sprachlos, lässt uns mitleiden – trifft uns mit voller Wucht. Wie Ruth selbst, können auch wir nicht aus dieser Situation entfliehen.

Alle ihre Sinne sind – gerade zu Beginn des Buches – permanent vollkommen auf „Habt-Acht“ gestellt. Es strömen zu viele Informationen in den Verstand, der diese nur wenig nach ihrer Wichtigkeit sortieren kann. Das ist ein Körper und Geist im permanentem Stresszustand, in Aussichtslosigkeit, Hilflosigkeit, Verzweiflung. Es ist meisterhaft, wie die Autorin dies erzählerisch umsetzt.

„Gelb, auch ein schöner Gedanke“ ist ein Buch über das Sterben, aber viel mehr über die, die dies begleiten und aushalten müssen.

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Geschichte Frühe Franken | Oliver Schipp

Frühe Franken | Oliver Schipp

Textopfer, März 9, 2026März 9, 2026

Was uns doch immer umkreist ist die immerwährende Frage: Wo kommen wir her? Wer waren unsere Vorfahren, die unsere Siedlungslandschaft hunderte von Jahren prägten – die die “Grundsteine” vieler unserer Ortschaften legten. Und dies nicht nur geografisch, sondern oft auch sprachlich. Für mich als Niederrheiner ist die Auseinandersetzung mit den Franken eine Suche nach Antworten – danach meine Heimat mehr verstehen zu können. Ja, noch besser hinzuschauen. Oliver Schipps fabelhaftes, sehr fleißiges Werk, ist aber bei Weitem nicht nur ein Buch mit Antworten für die Menschen rechts und links des Rheins, sondern hilft ein besseres Verständnis vom Übergang der römischen Antike in unserem Land zu dem, was wir Mittelalter nennen, zu bekommen. Und deutlich wird, dass der angeblich harte Bruch zwischen diesen historischen Gedankenabschnitten, bei weitem eher ein schleichender Übergang war. Schipps Werk ist nicht nur ein Lesegenuss für alle Historiker, sondern ein wunderbares Abtauchen in eine Zeit, in der wir oft leider nur die römische Sichtweise auf einen Kriegerverband (denn die Franken bestanden aus Gruppen verschiedener bekannter Völker und Clans als sie im dritten Jahrhundert „auftauchten“) erhalten, der dann die große Macht an sich bringt. In den ersten 2 Jahrhunderten lebten noch keine Menschen am Niederrhein, die sich als Franken bezeichneten und so genannt wurden. Doch dann sollten sie die damalige Welt erheblich verändern.

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Roman Zwei in einem Bild | Morgan Pager

Zwei in einem Bild | Morgan Pager

Textopfer, März 6, 2026März 6, 2026

Bilder sind gute Zuhörer, denn sie geben dir Zeit, sie reden nicht dazwischen und beobachten dich genau. Wem diese Sicht auf Bilder seltsam verdreht vorkommt, der möge – um den Gedanken besser verstehen zu können – den fabelhaften Roman von Morgan Pager „Zwei in einem Bild“ in die Hand nehmen und einfach zuhören. Und plötzlich verdrehen sich die Perspektiven. Wer schaut eigentlich wen an? Wer wird zum wahren Voyeur? Und wer lernt von wem. Die Perspektive liegt immer im Auge des Betrachters. Pagers zuerst verwirrendes Spiel, wirkt so natürlich in seinen Zeilen, selbst wenn es phantastisch wird. Wir lesen, erleben diese verdrehte Welt ohne, dass ein Zweifel in uns aufkommt. Es wirkt fast schon wie selbstverständlich, dass wir in eine Form „Alice im Wunderland“ der Gemälde hineingleiten. 

Ihr Erzähler Jean ist uns sehr schnell sehr nah. Er wirkt fragil, wie Gemälde halt wirken. Und es ist die Ruhe der Gemälde, die sich in allem hier – in Sprache und Geschichte – in uns ausbreitet.

Ob die Grundidee in diesem Roman ganz neu ist oder nicht, mögen andere diskutieren. Sie funktioniert klar. Über die gesamte Länge des Romans, lässt sie keine Längen aufkommen. Sie entwickelt sich, wie natürlich, weiter. Und sie macht „Zwei in einem Bild“ zu einem durchdringend, besonderen erzählerischen Werk. Kunst ist nicht nur mehr Kommunikation, sie wird zum eigenen Wesen, mit eigenem Verstand, eigenen Gefühlen, eigenen Gedanken. Welch wunderbare Vorstellung!

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